Gedanken zum siebten Buch – Anders als alle anderen.

 

Ein Buch, sie hat ein Buch geschrieben. Na und?

Nix, na und! Es ist DAS Buch. Buch Nummer sieben. Und es ist so gänzlich anders als alle anderen. Ein Buch für alle. Insbesondere für die, die nicht auf Liebesromane stehen und immer gesagt haben, ich soll mal was anderes schreiben.

Wie jetzt?

 

Die regelmäßigen Besucher meines Blogs wissen, dass mich ab und an die Muse knutscht und in ihrer gewaltbereiten Art an den Schreibtisch tackert. Dass ich dann die Dinge, die ich zu schreiben geplant hatte, sowieso nicht zu Papier bringe und so manches Mal eine oder zwei Wochen durcharbeite, um eine Rohfassung zu erstellen.

 

Wie ich in meiner Vita erwähne, habe ich schon immer geschrieben. In 2013 war ein Liebesroman, an dem mich irre viele Dinge gestört haben, der Auslöser, dass ich die Geschichten, die bis dahin in meinem Kopf spielten, gezielt aufzuschreiben begann und schließlich 2016 veröffentlichte.

 

Das Feedback meiner Leser, der Austausch mit Kollegen und auch die intensive Beschäftigung mit Sprache, nicht zuletzt aber dieser Blog hier, trugen dazu bei, dass ich mich nicht mehr nur auf die Eschberg-Reihe konzentrieren konnte und wollte, sondern auch andere Texte zu verfassen begann.

 

„Wir und Es“ ist, wie Tiffany und #Lenning, eines der Bücher, die ich nicht geplant habe. Also nicht eingeplant. Als mich die Idee einmal angesprungen hatte, habe ich dieses Buch sorgfältig geplant, strukturiert, bearbeitet, lektoriert, lektorieren, testlesen, korrigieren und beurteilen lassen. Ganz planvoll.

 

Und doch liegt es mir besonders am Herzen.

 

So oft ich schon gefragt wurde, für welches meiner Bücher ich mich entscheiden würde, dürfte nur eines weiter existieren, es wäre nach neuesten Erkenntnissen dieses.
Wie immer ist es eine Geschichte, die ich geschrieben habe, weil ich sie selbst gern lesen will. Aufbereitet und umgesetzt ist aber auch sie für die Leser. Dieses siebte Buch ist nicht wie das erste und auch nicht wie das achte.

Ganz große Weisheit, ich weiß.

Was ich damit zum Ausdruck bringen will ist, dass es so gänzlich anders als alle anderen ist.

Leiser, reduzierter, intensiver.

 

Wer sich einmal mit Thomas Manns Montagetechnik beschäftigt hat, sucht in vielen anderen Büchern oft nach Parallelen zu real existierenden Personen. Und es gibt sie auch hier. Es sind nicht einige, es sind viele und alle. Und wie immer sind sie doch alle frei erfunden. (Wer dies nun zum Anlass zu Spekulationen nimmt, möge gern das Buch zur Hand nehmen, so es denn erschienen ist, und seine Neugier befriedigen.)

 

Kauft, ihr Leser, kauft!

 

Ich bitte hiermit alle meine Freunde und Follower, sich nicht von den bisherigen Veröffentlichungen ablenken zu lassen; was in den nächsten Tagen im Buchhandel erhältlich sein wird, ist DAS Buch, auf das alle Liebesroman- und #Lenning-Hasser unter euch gewartet haben. Bestimmt …

 

Und es ist kurz. Ihr könnt es innerhalb weniger Stunden lesen. Die Geschichte wird euch aber trotzdem noch eine Weile begleiten. Ihr habt also länger was davon. Ganz gewiss. Vielleicht liegt es ja tatsächlich – Ommas Aberglauben mal ausnahmsweise in allen Ehren – daran, dass es das siebte Buch aus meiner Feder ist.

 

Seventh heaven?

 

Die Sieben ist in der Mythologie eine Zahl, der sehr viel Symbolik zugesprochen wird. Oft als Glückszahl (außer im asiatischen Raum) angesehen, sieben Wochentage, sieben Weltwunder, sieben Zwerge und Co. Außerdem ist sie die Summe von drei (Geist, Seele, Körper = Mensch) und vier (die Elemente), eine Primzahl und kommt durchschnittlich häufiger in Buchtiteln vor, als die 6 und die 8.

 

Was das nun für dieses Buch bedeutet?

 

Keine Ahnung. Sagt ihr es mir. Gern in den Kommentaren hier oder in den sozialen Medien.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Dana (Mittwoch, 26 September 2018 23:15)

    erst mal Eschberg Nr. 1
    Und dann das. Ne? Ich bin ein wenig wie Monk. Nur ein wenig. Sonst käme ich nicht aus der Haustür, weil ich schon daran scheitern würde, den richtigen Fuß fürs Aufstehen zu wählen - aus dem Bett. Doch das beinhaltet: Nicht alles auf einmal, wenn ich sowieso schon 1.000 Dinge mache. Also, Buch auf Stapel und da muss es einen Moment warten.