Literatur, Autorendasein, Sprache

Mir geht es schlecht mit dem Geschlecht. Dem, das in der Sprache fehlt. Das nicht eines ist, sondern viele. Und welches in der Genderdebatte gern vergessen wird.

Von Keksen, auf die man Autoren geht, die sie aber lieber essen würden. Von Geschichten, die das Leben schreibt, aber nicht verschriftlicht. Und enttäuschenden Empathen.

Larissa ist jemand, der sich gern ins Rampenlicht stellt und in den Fokus rückt. Jemand, der konsequent jedes Foto mit «Writerslife» oder «Autorenleben» hashtagt, auch wenn es nur das Häufchen im Katzenklo oder der obligatorische Rotwein bei der Abendlektüre ist. Man reiche mir mehr Klischees. Und Wein.

Wann genau ist uns die Fähigkeit abhanden gekommen, ohne vorgehaltene Hand und rote Ohren über unser Rektum zu sprechen? Vor allem: wieso? Brauchen wir ein Plädoyer, mit dem Stöckchen im Arsch eher liebevoll zu spielen, als es rauszuziehen?

Literatur, Autorendasein, Sprache · 26. September 2018
Ein Buch, sie hat ein Buch geschrieben. Na und? Nix, na und! Es ist DAS Buch. Buch Nummer sieben. Und es ist so gänzlich anders, als alle anderen. Ein Buch für alle. Insbesondere für die, die nicht auf Liebesromane stehen! Achtung, Anspruch!

Literatur, Autorendasein, Sprache · 01. September 2018
Auslassungszeichen. Werden im Deutschunterricht gern ausgelassen. Oder sind an dem Tag besprochen worden, an dem wir alle gefehlt haben.

Muss man für Tolkien geistlos sein? Darf man sich bei Grass amüsieren? Mit morbidem Charme und schwarzem Humor (welchem auch sonst) geht es heute auf einen Ausflug in die Pathologie des Buchmarkts. Frau Schwarz hat dieses leidige alte Thema ausgegraben und schon mal etwas lüften lassen. Für euch.

Gut gemeinte Ratschläge … gehen ... mal gut ... mal daneben … mal auf den Blog ...

Ein Stück weit erlaubt dieser Artikel den Blick hinter die Kulissen von „Kunst statt Leerraum“. Wer genau hinsieht, bemerkt aber schnell, dass es keine Kulissen sind, sondern dass dieses Festival eine eigene Dimension ist. Magische Schaffenskraft, das Nichtvorhandensein von Grenzen und der Verlust jeglichen Zeitgefühls kennzeichnen dieses Projekt – Kein Bock auf Kunst ist (k)eine Ausrede. Hereinspaziert.

„Danke. Ich wollte gerade schlafen gehen … *grübel*“ Es ist befreiend, bedrückt zu sein ... oder so ähnlich ...

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