Literatur, Autorendasein, Sprache

Als große Liebhaberin von Bildschirm-Sperren und passwortgesicherten Dokumenten müsste mich das Scheiben mit der Schreibmaschine eigentlich abschrecken. Die fehlende Editierfunktion ebenfalls. Tun sie auch. Aber irgendein archaisches Gen, vielmehr ein Drang, bringt mich dazu, trotzdem von ihr Gebrauch zu machen. Analoge geschriebene Texte zeugen von einer gewissen Anstrengung, geistig wie physisch, wenn nicht sogar von einem Hauch Mühsal, definitiv aber von Hingabe. Tom Hanks sagte in...

Back to the roots – Warum ich plötzlich drei Schreibmaschinen besitze. Und mich nicht scheue, sie zu nutzen.
Literatur, Autorendasein, Sprache · 21. Februar 2022
Welchen Sinn ergibt es, heute noch mit einer Schreibmaschine zu arbeiten? Muss es überhaupt Sinn ergeben? Eine Erörterung jenseits von Nachhaltigkeitsargumenten und "funktioniert auch ohne Strom" – Schreiben mit Dinosauriern.

Literatur, Autorendasein, Sprache · 04. Dezember 2021
Heute ist Barbaratag. Er geht zurück auf Barbara von Nikomedia (dem heutigen Izmir/Türkei), die der Legende nach von ihrem Vater erst ins Gefängnis gesteckt und dann hingerichtet wurde, da sie zum Christentum konvertiert war. In der Überlieferung heißt es, dass sie auf dem Weg ins Gefängnis an einem Zweig hängenblieb und diesen später ins Wasser stellte. Am Tag ihrer Hinrichtung soll er begonnen haben zu blühen. Barbara ging als Märtyrerin in die katholische Geschichte ein und noch...

Wie man es macht, macht man es … halt irgendwie.  Oder: Was ist eine Lesenovela?
Literatur, Autorendasein, Sprache · 29. September 2021
Als jemand, der nicht alle drei Monate ein neues Buch am Start hat, zusätzlich wenig innerhalb seiner Zielgruppe agiert und zwar von sich und seiner Arbeit überzeugt, aber nicht der extrovertierteste Werber in eigener Sache ist, macht man ja eh alles falsch. Monstersätze wie den gerade eben geschriebenen inklusive.

Zornröschen. Oder: Warum ein Synonym-Wörterbuch nicht immer hilft. Und was zu Schlager. Irgendwie.
Literatur, Autorendasein, Sprache · 22. September 2021
"Zornröschen, schlaf doch bitte einfach wieder, denn so warst du mir viel lieber, dein Gemecker und Gezeter, verschieb bitte auf später!" Im 4/4-Takt zum Welterfolg. Vielleicht. Lieber "happy" oder "kuschlig"? Auf jeden Fall mit Bier und Fachliteratur.

Fast fertig. Also geschrieben schon seit einer Weile. Band 5 der Eschberg-Reihe, der eigentlich Band 6 werden sollte, an dem ich aber so viel geändert habe, dass es so einfach besser passte. »Boshaft – Franziska« läuft schon Aufwärmrunden. Bis zu den Startlöchern ist es nicht mehr weit.

Hey, Mr. Heroine Man
Literatur, Autorendasein, Sprache · 17. Februar 2021
Über Robert Allen Zimmerman, Lucifer im Detail und drogeninduzierten Genius.

Technik, die entgeistert – Drei Programme für ein Halleluja
Literatur, Autorendasein, Sprache · 02. Februar 2021
Über Emojis, HTML, EPUB, Word, Papyrus, Zettelwirtschaft und Zahnstein.

Mir geht es schlecht mit dem Geschlecht. Dem, das in der Sprache fehlt. Das nicht eines ist, sondern viele. Und welches in der Genderdebatte gern vergessen wird.

Von Keksen, auf die man Autoren geht, die sie aber lieber essen würden. Von Geschichten, die das Leben schreibt, aber nicht verschriftlicht. Und enttäuschenden Empathen.

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